Kartoffelklöße in Tomatensoße

Aus „Jetzt gibts Häppchen“, GenussWerkstatt Wichernschule.

Zutaten:

etwa 800 g übriggebliebene Kartoffelklöße, 100 g gewürfelter Schinkenspeck, 1 kleingeschnittene Zwiebel, 2 kleingeschnittene Knoblauchzehen, 3 EL Olivenöl, 100 g Tomatenmark, 2 kleine Dosen gehackte Tomaten, 400 g Schlagsahne, 2 EL Tomatenketchup, 1 EL italienische Kräuter, Salz, Pfeffer, 250 g Mozzarella, 70 g Parmesan

Zubereitung:

  1. Kartoffelklöße in Scheiben schneiden und in eine Auflaufform schichten.
  2. Öl in einer Pfanne erhitzen,  Zwiebel und Knoblauch darin andünsten,  Schinken zufügen und anbraten.
  3. Tomatenmark dazugeben und kurz anschwitzen.Tomaten, Sahne, Ketchup und Kräuter einrühren. Aufkochen und 10 Minuten köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Soße über die Kartoffelklöße gießen.
  4. Mozzarella in Scheiben schneiden und auf den Klößen verteilen,  Parmesan darüber streuen.
  5. Bei 200 °C ungefähr 30 Minuten backen.

Schlesische Semmelkließla

Nach einem Rezept von Oma Anna

Zutaten:

400 g altbackene Brötchen oder Toastbrot, 350 ml Milch, 1 große Zwiebel, 20 g Butter, 2 EL gehackte Petersilie, 3 Eier, Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Brötchen in kleine Würfel schneiden und in eine Schüssel geben.
  2. Milch erhitzen, über die Brotwürfel gießen und gut vermischen. Zugedeckt 30 Minuten ziehen lassen.
  3. Zwiebel schälen und fein würfeln. Butter in einer Pfanne zerlassen, Zwiebelwürfel darin anbraten und abkühlen lassen.
  4. Zwiebel, Petersilie und Eier zu den Brotwürfeln geben. Alles gut miteinander vermengen, mit Salz und Pfeffer kräftig würzen.
  5. Mit nassen Händen Knödel daraus formen, in kochendes Salzwasser geben und in etwa 20 Minuten gar ziehen lassen. (Das Wasser darf nicht mehr kochen.)

Tipp:   Sollte die Masse zu klebrig sein, einfach noch etwas Paniermehl untermischen. Oder halbieren und längliche Brote auf jeweils einem Geschirrtuch formen. Aufrollen und die Enden wie bei einem Bonbon zusammenbinden. 30 bis 40 Minuten in leicht siedendem Wasser gar ziehen lassen. Das sind dann die berühmten Serviettenknödel. Wenn du es lieber ein bisschen bunter magst, nur zu. Misch einfach noch vorgegartes Gemüse darunter.

Arme Ritter

Für Kai ein Klassiker, mit dem er ganz wunderbare Kindheitserinnerungen verbindet. Und deshalb findet er, dass wir sie unbedingt einmal ausprobieren sollten. Haben wir gemacht, Kai. Der Anfang war etwas mühsam, weil wirklich alles in der Pfanne hängen blieb. Aber wir sind ja tapfer und nach einigem hin und her hatten wir eine optimale Zubereitungsart gefunden.

Bela, voll konzentriert an der Toastbrotpfanne

Zutaten:

12 Scheiben altbackenes Weiß- oder Toastbrot

1/2 Liter Milch

3 Eier

1 EL Zucker

Butterschmalz zum Braten

Zubereitung:

  1. Milch, Eier und Zucker mit einem Schneebesen gut verrühren und portionsweise in einen tiefen Teller geben.
  2. Das Brot nacheinander in der Eier-Milch wenden. Es darf dabei nicht zu weich werden.
  3. Ausreichend Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und die Brotscheiben von beiden Seiten goldgelb braten.
  4. Noch warm genießen, entweder mit Zucker und Zimt oder Vanillesoße oder Kompott oder allem zusammen.
  5. Tipp: Laura und Mary haben sie vorm Braten noch in Paniermehl gewälzt, wie Schnitzel. Ute schwört auf zerbröselte Cornflakes und Petra findet gemahlene Mandeln als Panade auch nicht schlecht. Wenn ihr es lieber deftig mögt, würzt die Milch einfach mit Salz, Pfeffer und Knoblauch.

Ach ja Kai, wir fanden die Armen Ritter voll lecker, sie schmecken fast wie Eierkuchen oder Kaiserschmarrn.

Kaspressknödel

Rezeptidee vom Hörensagen, aufgeschrieben und ausprobiert von den Schüler*innen der GenussWerkstatt

Zutaten:

300 g altbackene Brötchen

300 ml Milch

1 Zwiebel

75 g geräucherter Speck

30 g Butter

150 g kräftiger, geriebener Käse

2 EL gehackte Kräuter

1 Ei, Salz, Pfeffer, Muskat

Butterschmalz, Schnittlauchröllchen

Zubereitung:

1. Brötchen in kleine Würfel schneiden, in eine Schüssel geben, mischen und zugedeckt 30 Minuten ziehen lassen.

2. Zwiebel pellen und fein würfeln, Speck ebenfalls in Würfel schneiden. Butter in einer Pfanne zerlassen, Zwiebeln und Speck darin anbraten und abkühlen lassen.

3. Käse, Zwiebel-Speckmischung, Kräuter und Ei zu den Brötchen geben. Alles gut miteinander vermengen, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss kräftig würzen.

4. Gleichgroße Knödel formen und etwas flach drücken. Sollte der Teig zu klebrig sein, einfach mit nassen Händen arbeiten.

5. Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und die Knödel portionsweise etwa 10 Minuten bei mittlerer Hitze goldbraun braten. Mit Schnittlauch bestreuen und warm servieren.

Tipp: Dazu passen Salat, Knoblauchjoghurt und/oder eine Tomatensoße.

 

 

Vinschgauer Schneemilch

aus: Endlich mal was Süßes – Süße Rezepte aus der GenussWerkstatt Wichernschule

Zutaten:

100 g Sultaninen, ersatzweise Rosinen

2 EL Grappa oder Apfelsaft

je 50 g weiße und Zartbitter-Schokolade

400 g Hefezopf vom Vortag

je 50 g gehackte Walnüsse und Haselnüsse

250 ml Vollmilch

500 ml Schlagsahne

ewas gemahlene Vanille

2 EL Instant-Kakaopulver

Zubereitung:

1. Sultaninen etwa eine Stunde in Grappa oder Apfelsaft einlegen, Schokolade hacken.

2. Hefezopf in kleine Würfel schneiden, in eine Schüssel geben und mit eingelegten Sultaninen, Nüssen und Schokolade mischen.

3. Mit der Milch übergießen und im Kühlschrank mindestens eine Stunde ziehen lassen. Dabei mit einem Deckel oder Teller abdecken.

4. Sahne mit der Vanille steif schlagen. Die Hälfte unter die Hefezopfmasse ziehen, in Portionsgläser oder eine Schüssel füllen und mit der restlichen Sahne garnieren. Mit Kakaopulver bestreuen und servieren.

Knobi-Chips

aus: Jetzt gibt’s Häppchen – Rezepte fürs Büffet aus der GenussWerkstatt Wichernschule

Zutaten:

1-2 Tage altes Baguette oder Brötchen, Knoblauchbutter oder -öl

Zubereitung:

1. Baguette oder Brötchen in dünne Scheiben schneiden und mit Knoblauchöl oder -butter bestreichen.

2. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und im vorgeheizten Backofen bei 200°C (Ober- und Unterhitze) backen, bis sie leicht gebräunt sind.

3. Abkühlen lassen und gleich wegknabbern oder luftdicht verpacken. Sie halten dann etwa eine Woche lang frisch.